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[Aus Kapitel 1: Erste Erkenntnis: Benutzen statt Besitzen] Yvonne lächelte ihn an. »Ich kann Ihre Reaktion verstehen. Hier geht es um die Machtfrage – oder noch genauer: um einen möglichen Machtverlust.« »Sie lenken ab. Jetzt mal zurück zum Grundproblem. Wenn ich nichts mehr besitze, kann ich ja im Grunde genommen bald auch gar nicht mehr verkaufen!« »Genau,« sagte Yvonne, »und das wird Vertrieb und Marketing ziemlich aufmischen, wenn ich das mal so sagen darf, Herr Berning. Wir werden bald keine Verkäufer- und Käuferverhältnisse mehr haben. Es wird in Zukunft immer weniger zu kaufen geben, stattdessen werden wir mehr in Anbieter- und Nutzer- verhältnisse wechseln. Wir nutzen immer mehr Gegenstände wie Autos, Möbel, Handys, ja ganze Woh- nungen und Häuser. Firmen werden immer mehr leasen, leihen, mieten – und werden damit maximal flexibel! In der zukünftigen Wirtschaftswelt muss man höchst flexibel sein muss, sonst hat man keine Chance.« »Liebe Yvonne,« Claus bemühte sich zu lächeln. »Sie rütteln an den Grundfeste der allermeisten Unter- nehmen. Und der Bewertungsgrundlagen noch dazu. Wenn das Unternehmen nichts mehr besitzt, welchen Wert soll es denn darstellen?« »Es gibt schließlich auch immaterielle Werte. Wissen. Mitarbeiter.
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